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Heute hatte ich die Möglichkeit, noch vor dem Regen etwas Langlaufen zu gehen und das letzte Mal im Jahr 2009 den Schnee zu geniessen. Dieses Mal gings nach Schwarzenbühl ins Langlauf-Zentrum Gantrisch.
 
Lage
Das Langlauf Gebiet liegt nördlich vom Berg Gantrisch und gehört zu den Berner Voralpen. Das Gebiet ist meist über 1′500 m.ü.M. gelegen. Man bewegt sich primär in Wäldern und sieht auf der einen Seite zum Berg Gantrisch hin und auf der anderen Seite Richtung Bern. Die Aussicht ist sehr schön und das Langlaufen ist vom Gebiet her ein Genuss.

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Loipen
Die Loipen im Gantrisch Gebiet werden von 1:1 und 2:1 asymmetrisch dominiert. Es ist ein eher anspruchsvolles Gebiet und es geht viel bergauf und bergab. Es fehlen flache Strecken für Anfänger. Den 2:1 symmetrisch kann man praktisch nur beim Herunterfahren gebrauchen, dafür kann man dann sich auf die Beinarbeit konzentrieren. Aus meiner Sicht ein sehr gutes Gebiet, da man gefordert wird und das Langlaufen wirklich üben kann.
Die Loipen sind sehr weiterläufig und die Langläufer verteilen sich sehr gut auf das gesamte Gebiet.
 
Ambiente
Wie fast in allen Touristengebieten findet man überall freundliche Menschen. In Schwarzenbühl vertraut das Hotel derart auf die Gäste, dass man in Selbstbedienung die Langlaufausrüstung (Ski, Schuhe und Stöcke) mieten kann. Des weiteren gibt es ein Loipentelefon, welches Auskunft über die Schneeverhältnisse gibt. Nur die Homepage wirkt etwas outdated (www.lzg.ch).
 
Reise
Die Anreise ist zeitlich ähnlich, aber etwas umständlicher als die Anreise nach Kandersteg. Zunächst fährt man ca. 30 min von Bern nach Schwarzenburg. Von da aus fährt ein Schneebus nach Schwarzenbühl 2x täglich hin und zurück. Diese Fahrt ist nicht mit dem GA gedeckt und kostet 5.- je Weg. Die Anreise über Gurnigel, Wasserscheide habe ich selbst noch nicht ausprobiert, ist aber auch möglich und zeitlich etwa ähnlich.
 

Foto von Panoramio

 
Fazit
Das Gantrisch Gebiet hat mir vom ersten Augenblick an gefallen. Das Langlaufen im Wald macht einfach Spass, man ist sehr nah an der Natur. Des weiteren gibt es eine schöne Aussicht und man fühlt sich nicht so eingeschlossen wie in Kandersteg. Die Anreise ist etwas umständlicher, aber völlig verkraftbar. Denn vom Zeitaufwand her fährt man nur unwesentlich länger als nach Kandersteg. Dass der Bus nur 2x täglich fährt, kann auch als Vorteil gesehen werden. Man weiss dadurch ziemlich genau, wann man wieder nach Hause kommt und kann den Tag besser planen.

 

 

 

 

 
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