Ich freue mich, Sie auf meiner Homepage begrüssen zu dürfen. Auf dieser Seite finden Sie vieles rund um meine Person. Haben Sie Fragen oder Anregungen, so benutzen Sie doch das Kontaktformular.

 

 
 

 

Der Tägi Tri gilt als Einstiegstriathlon für die einen oder als Saisonabschluss für die anderen. Für mich war es der Einstieg in eine neue Welt, der Welt vom Schwimmen, Rennvelo und Laufen.
Nach der längeren Sommerpause habe ich vor gut 5 Wochen wieder mit dem Training begonnen. Mein Ziel war es, fit für den Triathlon zu sein, die Zeit ist mir zweitrangig, der Spass vordergründig. Usprünglich wollte ich die Langdistanz absolvieren. Doch nach einem spontanen Duathlon vor 3 Wochen war mir klar, dass die Kurzdistanz auch reicht (ich war am Oberaargauer Triathlon, für die 4.8km Laufen, 18.3km Velo und 4.7km Laufen benötigte ich 1:20:18 und war dafür ziemlich erschöpft). Der Fokus im Training lag vorallem beim Velofahren und Laufen, für das Schwimmen reichte die Zeit oft nicht.
 
Als ich am Sonntag um 10:00 im Schwimmbecken in Wettingen war, war mir noch gar nicht ganz bewusst, auf was ich mich eingelassen habe. Nach dem Startschuss reihte ich mich ziemlich bald hinten ein. Ich stellte fest, dass Brustschwimmer mich beim crawlen überholten. Das war der Zeitpunkt, wo auch ich zum Brustschwimmen wechselte. Dass Schwimmen nicht meine beste Disziplin ist, haben wohl auch die Zuschauer am Beckenrand bemerkt. Es waren zwar nur 500m, diese erschienen mir aber unendlich lang. Vom Gefühl her ging ich als einer der letzten aus dem Becken. Mit dem Wechsel zum Rennvelo brauchte ich sage und schreibe 14:34. Doch dann gings los. Auf dem Renner fühlte ich mich ziemlich fit, fand rasch meinen Rhythmus und konnte zu Beginn gleich das Feld von hinten etwas aufrollen. Die etwas mehr als 15km waren eher flach. Ich konnte ziemlich Gas geben, es machte Spass. Mit einerm 32er Schnitt (nicht top, aber für mich im Moment okay) hatte ich 29:01 für die Velostrecke. Es ging dann direkt weiter zum Laufen. Dabei konnte ich auf der leicht coupierten Strecke nochmals den einen oder anderen Triathlet überholen und beendete die 3.8km mit 17:22. Im ganzen benötigte ich 1:00:57. Bin ziemlich zufrieden und war überwältigt vom Gefühl, den ersten Triathlon soeben beendet zu haben.
 
Ich finde, das Schwierige am Triathlon ist, dass man drei Disziplinen trainieren muss. Es reicht nicht, in zwei sehr gut zu sein und eine Disziplin zu vernachlässigen. Besonders mir als Schwimm-Anfänger fällt das Schwimmen nicht immer ganz leicht. Da darf ich noch etwas üben. Doch die schöne Seite am Triathlon sind genau diese drei Disziplinen. Jede geht vorbei. Jede hat seine eigenen Regeln. Beim Schwimmen freue ich mich zumindest die ganze Zeit auf das Rennvelo. Und beim Rennvelo denkt man sich, cool, ich bin schon an der zweiten Disziplin, bald kommt noch das Laufen. Und das Laufen ist auch bald vorbei. Obwohl der gesamte Wettkampf bei mir gut eine Stunde gedauert hat, ist es vom Gefühl her viel schneller vorbei. Tolles Gefühl.

 

 

 

 

 
Leave a comment