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Heute absolvierte ich die Shortdistance am Intervall Duathlon Zofingen. Das heisst: 4km Laufen, 16km Velo, 4km Laufen.
 
Vorgeschichte:
In meinem diesjährigen Training konnte ich erst einmal einen Wechsel üben. Und das erst 4 Tage vor dem Duathlon. Dabei habe ich festgestellt, dass mir die Umstellung vom Velo zum Laufen schwierig erscheint. Nicht hinsichtlich der Beine, sondern dem Magen. Während man beim Velofahren auf dem Aero-Lenker gebeugt ist, sollte man im Laufen wieder aufrecht rennen. Der Wechsel geht mir wortwörtlich durch den Magen, dazu später.
Zudem ist zu erwähnen, dass ich eine Woche zuvor an der SOLA Stafette volle Leistung gegeben habe und es mir somit klar war, dass ich heute sicher nicht die “Super”-Leistung abrufen kann. Umso mehr bin ich mit meinem Resultat zufrieden.
 
Zum Rennen:
Für mich war klar, dass ich die ersten 4km zügig, aber nicht Vollgas angehen werde. Die Laufstrecke ist ziemlich flach. Meine bisherige Geschwindigkeit auf 4km lagen im 2010 so bei einer Pace von 4:10-4:15 min/km. Als ich die Zeit vom ersten Lauf gesehen habe, war ich sehr überrascht. Ich benötigte nur 14:46 für die Laufstrecke. Das ist eine Pace von 3:41 min/km. So schnell bin ich an einem Wettkampf noch nie gelaufen. Wohlbemerkt, dass ich zwar zügig war, aber nicht am Limit. Dieses Resultat hat mich sehr überrascht und auch gefreut. Neue PB auf 4km, yeah!
Die Velofahrt war dann aber etwas schwierig heute. Wegen starkem Regen konnte man in dieser kurvigen Strecke nicht so richtig Gas geben (siehe Video auf dem Velo eines Mitstreiters). Meine Devise war: lieber heil ankommen als mit einer Topzeit ins Spital. Darum fuhr ich tendenziell defensiv. Die Zeit von 29.44 war für mich okay, nicht schnell, aber okay. Ein 32.6km/h Schnitt.
Und dann kam der Hammer. Das Laufen danach lief mir gar nicht. Ich fühlte mich sehr schlecht. Die Beine waren da, konnten laufen, doch mein Magen wollte sich demnächst übergeben. Das gefiel mir gar nicht. Ich nahm Tempo raus, versuchte den Schaden zu begrenzen. Doch es wollte nicht besser werden. So bin ich dann doch ein paar Meter mal spaziert, um dem Magen etwas Ruhe zu gönnen. Irgendwann habe ich mich dann zusammengerafft und habe es dann noch ins Ziel geschafft. Ich wusste, dass meine Zeit nicht so gut war. Mit 17:39 (4:24 Pace) ist die Zeit aber für mich doch noch “okay”.
 
Zukunft:
Wechseltraining. Wechseltraining. Wechseltraining.