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Heute fand in Bern der GP statt, einer schweizweit populären Laufveranstaltung.

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Heute war es endlich soweit. Die lang diskutierten Fragen wie “auf welchem Stockwerk mag ich nicht mehr”, “jede Stufe oder immer zwei Stufen aufs mal” oder “wie schnell bin ich” sollten beantwortet werden. Denn heute war das Towerrunning in Basel.
Nach der Ankunft in Basel gings zum Messeplatz. Bereits von weitem hat man das Hochhaus gesehen und somit auch das Tagesziel. Mit etwas Einlaufen verstrich die Zeit bis zum Start schnell und dann gings los. Im Viererteam starteten wir gleichzeitig zum 31. Stockwerk. Nach einem kurzen, flachen Sprint begannen die Treppen. Der erste Eindruck ist positiv: die Treppen sind weniger steil als gedacht. Ich nahm jede Stufe und zog mich mit meinem rechten Arm in die Höhe. Schnell war man im 5. Stockwerk, es war einfacher als ich dachte. Doch, trügt der Schein? Mit Vorsicht und ohne Tempoverschärfung gings weiter nach oben. Die Atmung wurde strenger, das Überholen mühsamer. Die Mitte, der 16. Stock ist schnell erreicht. Zum ersten Mal spürt man die etwas müden Beine. Doch jedes Stockwerk geht so schnell vorüber, dass man bald im 25., 28. und dann im 31. Stockwerk ist. Das Ziel ist schon da, die Tortur vorüber. Leider nicht so schnell wie ich wollte, bin mit 4:11 leicht über meiner angepeilten Zeit. Dennoch war ich zufrieden und freute mich über die tolle Aussicht.
Oben angekommen stellt man fest, dass die Beine noch ziemlich fit sind. Viel mehr wurde die Lunge beansprucht. Ich muss husten und sehe, dass viele Läufer ständig am Husten sind. Ich weiss nicht ganz genau warum. War die Anstrengung doch zu hoch? Wenn du als Leser weisst, warum man nach dem Treppenlauf so stark husten muss, darfst du gerne einen Kommentar abgeben.
Und was lerne ich daraus? Kurzer, intensiver Lauf, an dem ich aber mein Potenzial nicht ausspielen konnte. So wie es aussieht, ist man mit Marschieren und zwei Stufen aufs mal schneller als mit Joggen auf jeder Stufe. Was ich auch gemerkt habe, ist der Fakt, dass 31. Stockwerke sehr schnell vorbei sind und man wirklich von Anfang an auf die Tube drücken kann und muss.
Das wichtigste am Lauf ist jedoch der Spassfaktor. In einem Team zu rennen macht viel Spass und man hat einigen Gesprächsstoff im Voraus und im Nachhinein!
Im Moment bin ich in der Vorbereitungsphase für meinen ersten (Plausch-)Wettkampf vom Jahr 2010. Beim towerrunning.ch geht es darum, das höchste Gebäude der Schweiz zu erklimmen. Der Rekord liegt bei 2,41.1 Minuten. Das ist ziemlich schnell.
Da es im Team mehr Spass macht, werden wir zu viert starten. Im Team “Tower Power”. Damit dann auch die Power da ist, trainiere ich im Moment vermehrt Treppenläufe. Die Schwierigkeit liegt darin, eine geeignete Trainingstreppe zu finden. Eine längere Treppe gibt es in der Nähe vom Gurten, wobei etwa die Höhe von 5 Stockwerke erklommen werden. Mit mehreren Wiederholungen und einem Anriss am Ende der Treppe gibt es dennoch ein schönes Muskeltraining.
Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wie die 31. Stockwerke im Endeffekt wirklich sind. Mein Ziel ist es, alles im “Laufschritt” und ohne “Gehen” zu schaffen. Mal schauen, obs klappt.
